Was ist Rotary?
Rotary vereint Persönlichkeiten aus allen Kontinenten, um Dienst an der Gemeinschaft zu leisten.
Über uns
Der RC Rothenburg o/T , gegründet am 09.05.1966 vom RC Würzburg, gechartert am 18.09.1966, hat seit 2005 sehr aktive Freundinnen, die seitdem das Clubleben wesentlich mitgestalten und nicht mehr wegzudenken sind. Eine Chronik von Freund Gerhard Neuberger.

Charterfeier : 50 Jahre RC Rothenburg

Vortrag von Gerhard Neuberger: Innenansicht über den RC Rothenburg

 

50 Jahre – eine lange Zeit voller toller Erlebnisse, interessanter Ereignisse und der Gewinn von wertvollen Freundschaften ist der Lohn für viele Jahre aktive Mitarbeit in unserem Club.

Bevor ich die Identität unseres Clubs beleuchten möchte, muss festgestellt werden, dass unser Chronist Heinz Sack eine Sammlung von Clubaktivitäten, Veranstaltungen und natürlich auch über rotarische Feste in 20 Ordnern festgehalten hat. Beim Studium dieser Unterlagen werden alle guten Erinnerungen an ein doch fast perfektes Clubleben wach gerufen.

Diese Vergangenheit prägte den Club und ich möchte behaupten,

-       nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Zukunft positiv gestalten.  - 

Zu Heinz Sack muss auch Freund Heinz Leykauf genannt werden, der in vielen Schriften und Aufzeichnungen die Geschichte des Rotary-Clubs bewahrt hat.

Den beiden Freunden muss der Club ein riesengroßes Dankeschön sagen!

 

Aus der Geschichte von Rotary Rothenburg

Die Charter des RC Rothenburg gründet sich auf Initiativen des RC Würzburg.

Im Frühjahr 1966 haben die Freunde unseres Patenclubs Würzburg, Past-Governor Fritz Pels-Leudsen und  Altpräsident Burkhard Held, eine Vergrößerung der Clublandschaft im damaligen Distrikt Bayern angestrebt und nach geeigneten Kandidaten gesucht.

In dem damaligen Freund Ernst Babel fand der RC Würzburg einen engagierten Mitstreiter, der sich der rotarischen Idee sogleich mit voller Hingabe einbrachte.

In wenigen Tagen waren die 24 Gründungsmitglieder gefunden und am 09.05.1966 wurde der Club RC Rothenburg im Hotel Hirschen aus der Taufe gehoben.

18 Männer aus Rothenburg und 6 aus Bad Windsheim waren die Freunde der ersten Stunde.

Die offizielle Charterfeier fand dann am 06.11.1966 im Kaisersaal des Rothenburger Rathauses mit folgenden Freunden statt:

-       Ernst Babel

-       Heinrich Delp

-       Kurt Müller

-       Herbert Fratz

-       Klaus Soldner

-       Walter Kaiser

-       Erich Müller

-       Ulli Pyczak

-       Lothar Stöbe

-       Peter Weiß

-       Helmuth Bruch

-       Daniel Grams

-       Claus Hinrichs

-       Hubert Hofmann

-       Friedrich Künzlen

-       Otto Lankes

-       Heinz Schneider

-       Wilhelm Schüchner

-       Jakob Streicher

-       Klaus von der Trappen

-       Heiner Krasser

-       Hans Raab

-       Reinhard Rässler

-       Oskar Schubart

            -     Dieter Malcher

-       Heinz Sack

-       Fritjof Gräßmann

-       Walter Topf

 

Damit war die Aufnahme als vollgültiges Mitglied in die weltweite Gemeinschaft von Rotary International vollzogen.

In der Ansprache des Governors Erwin Leverkus, des damaligen 152. Distrikts, wurde uns der Leitspruch "den Mitmenschen zu helfen und zu dienen und stets für die Interessen Ihrer Heimatstädte einzutreten" auf den Weg mitgegeben.

(Eine Kopie der Charterurkunde ist auf jedem Tisch ausgelegt).

 

Heute hier zum großen Fest "50 Jahre RC Rothenburg" sind von den Gründungsmitgliedern noch anwesend:

-       Dr. Dieter Malcher

-       Ulli Pyczak

-       Dr. Lothar Stöbe

-       Dr. Dr. Erich Müller

-       Heinz Sack

-       Peter Weiß

 

Die ersten Meetings fanden 3-mal im Monat im Hotel Hirschen in Rothenburg und 1 mal im Monat im Gästehaus Schmotzer in Bad Windsheim statt.

Seit 1976 werden die Meetings jetzt regelmäßig monatlich 2-mal in Rothenburg und 2-mal in Bad Windsheim abgehalten. In den Monaten mit einem 5. Montag sind wir in Uffenheim.  

 

Der erste Präsident in den Clubjahren 1966/67/68 war Ernst Babel, der Initiator des RC Rothenburg. Wie Sie sehen, hat Ernst Babel 2 Jahre mit Begeisterung das Präsidentenamt ausgefüllt. Diese doppelte Präsidentschaft hat dann nur noch unser Freund Erich Landgraf in den Jahren 1984/85 und wieder 2005/06 sowie Karl Buschinger in den Jahren 1971/72 und 1986/87 übernommen.

 

Von diesen Freunden sind leider nur noch wenige unter uns.

Jedoch mit allen verbinden uns schöne Erinnerungen an Gemeinsamkeiten und an Freundschaft.

Ich möchte die Namen unserer verstorbenen Freunde vorlesen, da jeder von uns persönliches mit diesen Namen verbindet.

-       Ernst Babel, Rothenburg (Gründungspräsident)

-       Wilhelm Schüchner, Rothenburg, 1971

-       Dr. Friedrich Küenzlen, Rothenburg, 1979

-       Dr. Klaus von der Trappen, Bad Windsheim, 1980

-       Dr. Jakob Streicher, Rothenburg, 1985

-       Heinrich Delp, Bad Windsheim

-       Herbert Fratz, Rothenburg

-       Otto Lankes, Rothenburg

-       Wolfgang Treiber, Rothenhof, 1986

-       Klaus Soldner, Rothenburg

-       Dr. Horst Steinmetz, Walkershofen

-       Seyfarth, Schrozberg

-       Dr. Werner Schiedermaier, Uffenheim, 1987

-       Dr. Karl Buschinger, Uffenheim, 1988

-       Hubert Hofmann, Bad Windsheim, 1990

-       Heinrich Schneider, Rothenburg, 1991

-       Jochen Masche, Bad Windsheim, 1993

-       Dr. Helmut Bruch, Rothenburg, 1993

-       Daniel Grams, Rothenburg, 1996

-       Claus Hinrichs, Rothenburg, 1996

-       Dr. Wolfram Balla, Gollhofen, 1997

-       Henning Falk, Bad Windsheim, 1999

-       Dr. Reinhard Rässler, Bad Windsheim, 2001

-       Oskar Schubart, Rothenburg, 2003

-       Albert Hellwig, Bad Windsheim, 2004

-       Heiner Krasser, Rothenburg, 2005

-       Dr. Hermann Kurz, Feuchtwangen, 2007

-       Dr. Adalbert Gloger, Bad Windsheim, 2007

-       Günter Müller, Uffenheim, 2009

-       Dr. Walter Kaiser, Rothenburg, 2010

-       Winold Vogt, Rothenburg, 2016

 

Gerade heute ist die Erinnerung an diese Freunde und deren Leistungen für das Clubleben Ehrensache.

 

Alle die diesen Club lieben und schätzen, finden gerade, dass der RC Rothenburg etwas Besonderes ist.

Am Anfang dieser Argumente steht die Kultur der Meetings, welche in unserem Club immer am Abend stattgefunden haben.

Damit wurde der Zusammenhalt gestärkt, die Gespräche untereinander waren tiefgründiger und die Freundschaften wuchsen nachhaltiger.

Mittagsmeetings zwischen 2 Terminen oder nur im Vorbeigehen, können dieses intensive Zusammensein nicht so ermöglichen.

Nur einmal -  im Jahre 1968/69 unter Präsident Hubert Hofmann -  wurde versucht, ein Mittagsmeeting im Gästehaus Schmotzer zu arrangieren. Dieser Versuch wurde aber nach ganz kurzer Zeit wieder abgebrochen, da wir als Mitglieder und fleißige Arbeitsbienen in einem Flächenclub nicht schnell mal zum Essen nach Windsheim oder nach Rothenburg fahren können.

 

Der Umstand, dass unser Flächenclub Freunde aus verschiedenen Städten zusammenbringt, macht auch die Meetings interessanter und individueller, aber nur wenn Freundschaften auch außerhalb der jeweiligen Region gepflegt werden.

 

Auch unser Selbstbewusstsein und ein bisschen das "Mir san Mir"-Gefühl haben den Club seinen eigenen Charakter entwickeln lassen. Diese Selbstsicherheit hat schon mancher Governor bei seiner Visite gespürt. Gerade in den ersten Jahren waren die Governor-Besuche nicht immer nur von freundlicher Führsorge geprägt, sondern die Forderungen an uns waren teilweise schon ganz schön autoritär.

Anlässlich der 10-jähren Charterfeier, hat Heiner Krasser unsere Anschauung in einer Ansprache dargestellt.

Dieses kurze Statement möchte ich Ihnen nicht vorenthalten:

 

Ansprache von Präsident Krasser zur 10-jährigen Charterfeier des RC Rothenburg   

 

Die Geburt fiel in die Zeit, als das große Rotary die Provinz durchstreifte und dort mehrere Kinder zeugte. Der RC Würzburg fungierte als Hebamme, Herr Dr. Pels-Leudsen und Herr Held stellten sich als Ammen zur Verfügung.

Es war ein unscheinbares Baby, das im Jahr 1966 das Licht der Welt erblickte und es wusste wenig von der internationalen Bedeutung seines eigentlichen Vaters aus dem fernen Amerika.

Der 1. Pflegevater, dem man das Kind in Obhut gab, war sichtlich vernarrt in das kleine Wesen und sein Vaterstolz uns sein Eifer schäumten über. Das Baby wurde überhäuft mit luxuriösem Spielzeug. Ein Paravan in Sonderfertigung für die vielen bunten Fähnchen mit Rädchen wurde gekauft, und eine maßgeschreinerte Kassette zur Aufbewahrung der verschiedenen Vornamen, die man dem Kind gegeben hatte, wurde bestellt. Ein Taufgewand, natürlich der Smoking, musste angeschafft werden, denn man war sich seines Standes voll bewusst: der Creme de la Creme.

Ausgestattet und herausgeputzt mit allen Attributen dieser Sonderklasse, wurde das Baby bei seiner Taufe im ehrwürdigen Kaisersaal der Öffentlichkeit präsentiert und es fand Gefallen und Beachtung.

Die Erziehung des Kindes in einem reinen Patriarchat erwies sich als problematisch. Die jährlich wechselnden Ziehväter versuchten sowohl mit autoritärer als auch mit anti-autoritärer Erziehung, dem zu Widerspenstigkeit neigenden Kinde Herr zu werden.

Im Schulalter wurde es von privaten Erziehern mit dem rotarischen Zeremoniell vertraut gemacht, lernte seine Pflichten und Aufgaben kennen, und bald entwickelte es eine gewisse geistige Frühreife. Durch seine Sprachkenntnisse entstanden internationale Brieffreundschaften und im Rahmen des Schüleraustausches mit Holland entwickelten sich nette, persönliche Kontakte.

Das Abschlusszeugnis war im Großen und Ganzen befriedigend, die besten Zensuren erhielt das Kind in den Fächern: Geselligkeit und Freundschaft untereinander. Die Flegel- und Pubertätsjahre, in denen rot. Weisungen ungern akzeptiert wurden und es, durch den Besuch eines Großenkels aus Amerika provoziert, fast zur Auflehnung gegen die Erziehungsberechtigten kam, waren bald überwunden.

Mit dem Verstand kam auch die Vernunft, es sah hinter die Dinge. Inzwischen hat sich der Teenager, trotz aller Kinderkrankheiten, zu einer stattlichen, in sich gefestigten Persönlichkeit entwickelt, die manchem Großstadtkind an Urwüchsigkeit und Mutterwitz überlegen ist, so dass für einen weiteren, erfolgreichen Lebensweg berechtigte Hoffnungen bestehen.

 

Die bereits angesprochene Verbindung von Mitgliedern aus verschiedenen Städten und Gemeinden hat trotz intensiver Freundschaften in manchen Jahren zu Irritationen geführt. Die Trennung des Clubs in die Bereiche Bad Windsheim / Rothenburg, war unter Präsident Helmut Bruch (1986/1987) ein Thema, welches zu einem Krisenmeeting im Gasthaus Glocke geführt hat.

Jedoch nach kontroverser Diskussion hat sich eine große Mehrheit für den Verbleib in dieser Gemeinschaft ausgesprochen.

Eine grundsätzliche Clubentscheidung wurde 2005 unter Präsident Landgraf zur Aufnahme von Frauen getroffen. Diese Gleichberechtigung von Männer und Frauen wurde in Amerika erstritten. Hier hat ein oberstes Bundesgericht die Rotary-Clubs verpflichtet der Aufnahme von Frauen zuzustimmen.

In geheimer Abstimmung hat sich fast der ganze Club Rothenburg für die Integration der Damen entschieden. Obwohl Rotary als reiner frauenfreundlicher Männerclub gegründet wurde, war die Aufnahme von Frauen eine echte Bereicherung für unseren Club.

 

Der Zusammenhalt und die Freundschaften untereinander werden nicht in den Meetings gebildet, sondern durch gemeinsame Veranstaltungen wird der Zusammenhalt der Freunde über Rotary hinaus erst gefestigt.

Diese Veranstaltungen, die den Club besonders geprägt haben, müssen an dieser Stelle aufgeführt werden.

Einmalige Events waren die Faschingsbälle bzw. Künstlerfeste, welche unter der Regie von Heiner Krasser im Restaurant Ratskeller durchgeführt wurden.

Alle Feste hatten ein Motto:

-       1972 "Heia Safari"

-       1974 "We are living in a Yellow Submarin"

-       1976 "1001 Nacht"

-       1978 "Pußtazauber"

-       1980 "Nacht der Phantasie"

-       1983 „Im Charleston die Goldenen 20iger durchtanzen"

Man muss sich unter diesen Faschingsfesten keine gewöhnliche Veranstaltung vorstellen, sondern es wurde mit unendlich viel Aufwand  Kulissen und Einrichtungen geschaffen, die zum jeweiligen Thema das Flair dieser Feste erst ermöglichten.

Heiner Krasser hat ca. 2 Monate nur für Rotary zum Thema passende Wandverkleidungen gemalt, die fast immer unglaubliche 30 Meter lang waren. Durch den Leerstand des Restaurants Ratskeller war es möglich, die Ausschmückung so perfekt zu machen, wie es vielleicht in den Münchner Künstlerfesten nicht erreicht wurde.

Andere Requisiten und Zubehör wurde in der Werkstatt der Fa. Neuberger in einer gemeinsamen Aktion hergestellt, ebenso die Lackierung der Eisenbahnzüge oder Rutschbahnen mit Hubwägen erfolgte bei Neubergers.

Auch die rotarischen Damen waren engagiert und haben für die verschiedenen Themen  z.B. 1000 Papierrosen für einen Faschingsball gefertigt. Dies geschah alles im Atelier von Heiner Krasser. Aber zu dieser sensationellen Dekoration und die vielen Equipments kommt das allerbeste: Die Freunde des Clubs haben sich zum jeweiligen Thema immer etwas Besonderes einfallen lassen und die Kostüme waren einfach sehenswert.

In späteren Jahren wurden noch Faschingsbälle in Rothenburg und Steinsfeld organisiert, die auch das Clubleben bereichert haben.

 

Das heute noch stattfindende traditionelle Heringsessen wurde 1973 in Rothenburg im Keller des Hauses von Helmut Bruch am Aschermittwoch eingeführt.

Zu dieser Veranstaltung kamen immer mehr Freunde. Bei dem letzten Treffen im Hause Bruch – inzwischen zur „Bruch-Bude“ degradiert - mussten die Heringe sogar auf der Kellertreppe gegessen werden.

Die nächsten Heringsessen fanden dann in der Kantine der Fa. Neuberger statt, welche für den Andrang mehr Platz bot.

In diesen Räumen wurden die von den Damen zubereiteten Heringe verspeist, dazu noch die Pellkartoffeln, die zum Warmhalten in Tüchern gewickelt gebracht wurden.

Dieses Heringsessen ist heute noch wichtiger Bestandteil unseres Clublebens und findet über die Zwischenstation Meistertrunk bei Freund Grams heute im Gasthaus Glocke bei Freund Thürauf statt.

Das Highlight Heringsessen wurde durch Albert Hellwig geistig gestaltet, indem er in Versform alle Freunde des Clubs mit ihren jährlichen Aktivitäten, oder auch Nicht- Aktivitäten, in Gedichtform auf den Arm genommen hat.

 

In diesem Rotary Club gibt es so viele gesellschaftliche Höhepunkte, dass der Abend viel zu kurz ist um Ihnen alle noch einmal in Erinnerung zu bringen, was wir hier zusammen im Club erleben durften.

Eine kurze Zusammenfassung kann ich Ihnen nicht ersparen.

           

- Sommerfeste im Ruhbachtal, einmal sogar mit den Freunden aus Epe und mit

   Freund Martin Göß, der seine Kapelle fürchterlich aufspielen ließ.

- Viele Gartenfeste bei den verschiedensten Freunden.

           - Unsere Jahresschlussveranstaltung mit Gansessen im Freilandmuseum.

           - Sommerfeste mit Grillspezialitäten bei Freund Günther Schiedermair.

           - Gemeinsame Wanderungen im Sommer wie im Winter

           -  Meetings mit Lyons in bester freundschaftlicher Atmosphäre, obwohl

   Heiner Krasser ins Gästebuch von Lyons geschrieben hat "Lyons ist gut, Rotary ist

   besser". Dieser Gag wird heute noch von Lyons-Freunden erzählt.

 

Besonders erwähnen möchte ich noch die von Uli Zimmer initiierten Tanzkurse und den Schwarz/Weiß-Ball im Wildbad. Auch jetzt noch, alle Jahre wieder in der Faschingszeit, ist  in Zusammenarbeit mit dem Lyons-Club diese Veranstaltung ein Highlight unseres Clublebens. 

In einer neuen Zusammenfassung unserer Clubaktivitäten ist nachzulesen, welch vielfältige Veranstaltungen wir in 50 Jahren Rotary erlebt haben.

 

Ein weiterer Höhepunkt eines rotarischen Jahres ist  die Präsidentenreise, die erst 1982 unter Lothar Stöbe eingeführt wurde.

Nur in den Jahren 1999, 2003 und 2011 sind wir zuhause geblieben.

Die Vielfalt der Reiseziele von NewYork, Prag, Wien, Brüssel, Hamburg usw. zeigt den Reichtum an Ideen der jeweiligen Präsidenten.

Diese Clubreisen, welche jeweils mit hoher Präsenz durchgeführt werden, vertiefen die Freundschaften unter den Familien der Clubmitglieder.

Ein besonderes Reiseerlebnis war einer der Besuche in Epe.

Bei diesem  war nach der offiziellen Veranstaltung in unserer Absteige im Hotel Tennenheuvel ein Gute-Nacht-Trinken nach dem Clubmeeting  Anlass zum gegenseitigen "Du" im Club. Walter Kaiser, der „Chefideologe“ bei rotarischen Problemen, wurde zum Spaß in sein Hotelzimmer eingesperrt und nach viel Helau natürlich wieder frei gelassen, um sich dann direkt an dem Trinkgelage im Flur zu beteiligen.

Der Höhepunkt war dann seine allgemeine Aufforderung an uns, wir sollen alle Du zu ihm sagen. Ab diesem Zeitpunkt können wir im Club sehr gut mit diesem Du leben.

 

Unser Engagement bei Rotary International

Auch bei Rotary International haben wir unseren Beitrag geleistet.

Wir haben zweimal Distrikts - Governors gestellt: Karl Buschinger im Jahr 1987/88  und  Dieter Malcher im Jahre 1996/97.

 

Es wurden 1973, 1987 und 1996 die Distriktversammlungen in Rothenburg bzw. Bad Windsheim mit jeweils über 200 Teilnehmern - 1996 unter Leitung von Präsident Dieter Malcher -  arrangiert. 1980 und 1988 übernahmen wir dann die Organisation der Distriktkonferenzen des Distrikts 1950.

Diese Distriktkonferenzen wurden von uns mit viel Professionalität durchgeführt und wir haben dafür viel Lob und Anerkennung der Verantwortlichen erhalten.  

 

International wirkt  Freundin Marianne Lehmann als Vorsitzende im Länderausschuss Deutschland-Rumänien und Freund Ingo Treiber arbeitet im Länderausschuss Deutschland-Tschechien im Auftrag des Distrikts mit.

16 Freunde sind im Club bisher als „Paul-Harris-Fellows“  ausgezeichnet worden. Davon sind 4 sogar mit dem zusätzlichen Saphir in der Paul-Harris-Nadel geehrt worden.

Diese ausgezeichneten Freunde haben hervorragendes für den Club und für Rotary International geleistet.

 

Das Dienen, eine Grundforderung der 4-Fragen-Probe von Rotary International, wurde in vielfältigster Weise praktiziert. Ich gehe davon aus, dass der Club über 600.000 € an Spenden gesammelt und weitergegeben hat. Die Verwendung der Spenden wurde ganz individuell vom jeweiligen Präsidenten festgelegt und unser Schatzmeister Heinz Leykauf durfte dann jeweils die Kasse dafür plündern. 

Auch wurde ein Matching-Grand-Projekt für die Errichtung einer Schule und eines Ausbildungsbereiches in Tansania initiiert. Bei diesem Projekt hat sich unser Freund Winold Vogt besondere Verdienste erworben. Er hat dafür Geld vom Club bekommen, vom Distrikt und von Rotary International. Den Restbetrag hat er mit seiner Hartnäckigkeit vom Bundesamt für wirtschaftliche Zusammenarbeit legal erpresst und hat so alleine für dieses Projekt ca. 340.000 € beschafft.

 

Eine besondere Ehrung hat unser Club erfahren, als der Weltpräsident von 1970, Herr James Conway, bei seiner Visite in Deutschland nur Nürnberg und Rothenburg aufgesucht hat. Bei unserem Clubmeeting im Hotel Hirschen war er dabei und erheiterte uns unter anderem mit dem interessanten Satz, der noch immer in Erinnerung ist: "Put the Oldtimer out".

 

Internationale Kontakte wurden von uns gerne bei Besuchen von Ländertreffen Deutschland / Niederlande und Deutschland / Österreich wahrgenommen.

Auch sind sehr viele internationale Gäste bei uns im Hotel Eisenhut eingetroffen und haben an Meetings teilgenommen. An diese Besuche erinnern noch ca.150 überreichte Wimpel aus aller Welt, die früher an eine Wimpelwand geheftet wurden. Von unserem Club gibt es als Gegengabe Radierungen mit dem Motiv des Rothenburger Plönleins, die von Freund Krasser angefertigt waren. Die Freude über dieses Andenken an Rothenburg ist immer riesig.

 

Pflichtgemäß betreuten wir ebenfalls viele Jugendgruppen und Austauschstudenten der Rotary Foundation aus Europa, Afrika, Amerika und Asien. Der Bekanntheitsgrad von Rothenburg bescherte dem Club viele Gäste.

 

1997 wurde von uns der Nachbarclub RC Uffenheim gegründet. Er erhielt am 18.04.1998 die Charter von Rotary International. Trotz vorheriger Bedenken von unserer Seite gegen eine solche Neugründung bestehen von Anfang an viele freundschaftliche Verbindungen zu den Uffenheimer Freunden und die Gemeinschaftsveranstaltungen verlaufen sehr harmonisch und erfolgreich. 

 

Unsere Kontaktclubs

Die internationale Aufgabe von Rotary Freundschaften und Verbindungen zu ausländischen Clubs aufzubauen, hat bereits 1967 dazu geführt, dass erste Kontakte mit dem holländischen Club RC Epe aufgenommen wurden.

Eine echte Verbindung zu Epe wurde dann erst 1968 anlässlich eines Treffens in Rothenburg verwirklicht und für alle, die diese Freundschaft mit den Holländern noch erlebt haben, war dies ein Glücksgriff. Obwohl am Anfang wegen unserer Nazi-Vergangenheit Ressentiment vorhanden waren, hat sich in wenigen Jahren eine tiefe Freundschaft mit persönlichen und familiären Verbindungen zwischen uns und Epe entwickelt. Die gegenseitigen Kontakttreffen waren immer großartige Erlebnisse. Leider wurde dann im Jahre 2007 von den Freunden aus Epe eine Trennung veranlasst bzw. ein zusätzlicher Kontaktclub ins Gespräch gebracht. Somit erfolgte die Auflösung der Partnerschaft offiziell am 20.08.2007. Seit diesem Datum besteht nur noch eine Partnerschaft mit dem Club RC Trepic, die weiter verstärkt und intensiviert werden wird.

Freunde, die an diesen Kontakttreffen teilnehmen, sind voll des Lobes über das Einvernehmen und über die Internationalität solch einer Verbindung.

 

Mit unserer Vergangenheit können wir also zufrieden sein.

Die Feststellung, dass wir ein toller Rotary Club mit einem besonderen Eigenleben sind, haben wir vielen Persönlichkeiten in unserem Club zu verdanken.

Bei so viel Idealismus jedes einzelnen und dem Engagement im Clubleben aktiv zu sein, ist mir es um die Zukunft von Rotary Rothenburg nicht bange.

 

Lesen Sie hier weiter...
TERMINE
Datum / Uhrzeit
Club / Ort
Thema / Beschreibung
29.01.2018
19:30 Uhr
Rothenburg ob der Tauber
Brauerei Düll, Gnodstadt
IC-Meeting des RC Kitzingen - mit Schlachtschüsselessen in Gnodstadt
05.02.2018
20:00 Uhr
Rothenburg ob der Tauber
Bad Windsheim, Hotel "Am Kurpark"
Sodbrennen - eine Volkskrankheit
12.02.2018
20:00 Uhr
Rothenburg ob der Tauber
Jourdienst wegen Heringsessen
14.02.2018
19:00 Uhr
Rothenburg ob der Tauber
Glocke, Rothenburg
Heringsessen
19.02.2018
20:00 Uhr
Rothenburg ob der Tauber
Bad Windsheim, Hotel "Am Kurpark"
Was Freunde gerne lesen!
PROJEKTE DES CLUBS
Behindertensportgruppen Rothenburg/Obernzenn
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Neues aus dem Distrikt 1950
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Distriktsevents sollten ALLE besuchen, nicht nur die Funktionsträger ;-) Zumindest die Convention 2019 in Hamburg!!!

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Governorbrief
Helmut Lanfermann im September
end polio now
Welt-Polio-Tag im Oktober
Mitmachen am 28.10.2017
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Rotary Magazin
... ist viel höher als hier gezeigt. Über 4000 Läufer durchliefen es - und spendeten je 3 Euro. Mehr aus den Distrikten HIER.
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Vor 100 Jahren wurde die Foundation gegründet. Sie hat sechs Schwerpunkte, in denen Projekte gefördert werden können.
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1. + 3. Montag, 20:00, Hotel am Kurpark Späth, Oberntieferstraße 40, Bad Windsheim, 2. + 4. Montag, 20:00, Hotel Eisenhut, Herrngasse 3, Rothenburg, 5. Montag 20:00, Schwarzer Adler, Uffenheim. JOURDIENST: Le Anfore, Bad Windsheim + Glocke, Rothenburg
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